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Hellenistic Economies

von Routledge
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Routledge
Die hellenistische Wirtschaft bezieht sich auf die Wirtschaftssysteme, die während der Zeit des Hellenismus (323-31 v. Chr.) in den von Alexander dem Großen eroberten Gebieten existierten. In dieser Ära wurden Griechenland und das Perserreich zusammengeführt, was zu einer erheblichen Veränderung der Wirtschaftsstrukturen führte. Die hellenistischen Wirtschaften waren hauptsächlich agrarisch geprägt. Landwirtschaft war die wichtigste wirtschaftliche Aktivität, da die meisten Menschen in ländlichen Gebieten lebten und von der Landwirtschaft abhingen. Die meisten Bauern betrieben Subsistenzwirtschaft, das heißt, sie produzierten hauptsächlich für den Eigenverbrauch und nicht für den Markt. Sie bauten hauptsächlich Getreide, Oliven, Wein und Gemüse an. Handel spielte jedoch auch eine bedeutende Rolle in den hellenistischen Wirtschaften. Die Eroberung neuer Gebiete durch Alexander den Großen führte zur Schaffung großer Handelsnetze und Handelsrouten. Die griechische Sprache und Kultur wurden in diesen Gebieten weit verbreitet, was den Handel erleichterte. Es wurden Waren wie Gewürze, Textilien, Edelmetalle und Sklaven gehandelt. Die hellenistischen Wirtschaften waren auch von der Verwendung von Geld geprägt. Alexander der Große führte eine einheitliche Münzwährung ein, die den Handel erleichterte. Münzen wurden als Zahlungsmittel verwendet und erleichterten den Austausch von Waren und Dienstleistungen. Die hellenistischen Wirtschaften waren jedoch nicht nur von Subsistenzwirtschaft und Handel geprägt. Es gab auch andere Wirtschaftszweige wie Bergbau, Handwerk und Produktion. Bergbau war insbesondere in Regionen mit reichen Bodenschätzen wie Ägypten und Kleinasien von großer Bedeutung. Handwerker produzierten Waren wie Keramik, Metallwaren und Textilien, die sowohl lokal verkauft als auch exportiert wurden. Die hellenistischen Wirtschaften waren von einem starken sozialen Gefälle geprägt. Es gab eine kleine Elite von Großgrundbesitzern und Aristokraten, die über beträchtlichen Reichtum und Macht verfügten. Gleichzeitig gab es aber auch eine große Zahl von Bauern und Handwerkern, die oft in Armut lebten. Insgesamt kann man sagen, dass die hellenistischen Wirtschaften durch eine Kombination aus Agrarwirtschaft, Handel und Produktion geprägt waren. Die Einführung einer einheitlichen Münzwährung und der Ausbau von Handelsnetzwerken förderten den Austausch von Waren und Dienstleistungen.
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