"Gut gemeint ist nicht gerecht: Die leeren Versprechen der Identitätspolitik" ist ein Buch des Autors Mark Lilla, das im Jahr 2017 veröffentlicht wurde. In dem Buch kritisiert Lilla die Identitätspolitik als eine Bewegung, die zwar gute Absichten hat, aber letztendlich keine gerechte Gesellschaft schafft. Er argumentiert, dass die Fokussierung auf Identität und Gruppenzugehörigkeit dazu führt, dass wichtige politische und soziale Fragen vernachlässigt werden.
Lilla führt in seinem Buch an, dass Identitätspolitik dazu neigt, Menschen in bestimmte Gruppen zu kategorisieren und dadurch die individuelle Freiheit und Autonomie einschränkt. Er plädiert stattdessen für eine Politik, die auf gemeinsamen Werten und Idealen basiert und die Vielfalt der Gesellschaft anerkennt, ohne sie in starre Kategorien zu zwängen.
Das Buch hat in der politischen Debatte kontroverse Reaktionen hervorgerufen und wird sowohl von Befürwortern als auch von Kritikern der Identitätspolitik diskutiert. Es bietet eine wichtige Perspektive auf die aktuellen gesellschaftlichen Debatten über Identität, Gerechtigkeit und politische Verantwortung.
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