"Nabokov's Women: The Silent Sisterhood of Textual Nomads" ist ein Buch von Elena Rakhimova-Sommers, das im Jahr 2018 veröffentlicht wurde. Das Buch untersucht die Darstellung von Frauen in den Werken des berühmten russisch-amerikanischen Schriftstellers Vladimir Nabokov.
Rakhimova-Sommers argumentiert, dass Nabokov Frauenfiguren in seinen Büchern häufig als "Textnomadinnen" darstellt. Diese Frauen sind in ständiger Bewegung, sowohl physisch als auch metaphorisch. Sie sind Wandernde in einer Welt des Textes, die ständig auf der Suche nach Identität, Autonomie und Erfüllung sind.
Das Buch analysiert verschiedene weibliche Charaktere in Nabokovs Werken, wie beispielsweise Lolita, Ada oder Ardor und Die Gabe. Rakhimova-Sommers untersucht ihre Rollen, Beziehungen zu männlichen Figuren und ihre Suche nach persönlicher Freiheit und Autonomie.
Darüber hinaus wirft das Buch auch einen Blick auf Nabokovs eigene Beziehung zu Frauen, insbesondere zu seiner Frau Véra, die eine wichtige Rolle bei der Veröffentlichung und dem Erfolg seiner Werke gespielt hat.
"Nabokov's Women: The Silent Sisterhood of Textual Nomads" bietet eine interessante Perspektive auf die Darstellung von Frauen in Nabokovs Werken und zeigt, wie diese Figuren in ihrer Suche nach Identität und Autonomie miteinander verbunden sind. Es ist ein Buch, das sowohl Literaturwissenschaftlern als auch Nabokov-Fans empfohlen werden kann.
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